Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besucht it's OWL auf der Hannover Messe

Das Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik stand im Mittelpunkt des Besuchs von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek beim Spitzencluster it's OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe während der Hannover Messe 2018

Wie müssen zukünftig Menschen die Daten von Maschinen verarbeiten und nutzen, um die Produktivität und Effizienz zu steigern? Wie sehen hieraus zu entwickelnde neue Services und Geschäftsmodelle aus? Über diese und weitere Fragen diskutierte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit den Geschäftsführern der Weltmarktführer Beckhoff, Lenze, Phoenix Contact, WAGO und Weidmüller im Rahmen des Besuchs des Spitzenclusters it's OWL während der Hannover Messe 2018. Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Spitzencluster it's OWL sei dafür der richtige Ansatz und ein Erfolgsbeispiel, lobte die Ministerin. Bei aller Technologie müsse allerdings der Mensch im Mittelpunkt bleiben. Günter Korder, Geschäftsführer der it's OWL Clustermanagement GmbH: „Im Gespräch mit der Ministerin haben wir künstliche Intelligenz als ein wichtiges Thema identifiziert, an dem Unternehmen und Forschung bei it’s OWL zukünftig stärker arbeiten wollen. Wir haben mit dem Bundesforschungsministerium einen guten Partner für den Mittelstand in OWL.“

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besucht it's OWL auf Hannover Messe 2018

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besucht Spitzencluster it's OWL

BMBF / Christian Herbst

Bei Assembly Solutions überzeugte sich die Ministerin von den konkreten Ansätzen aus dem Spitzencluster, um die Beschäftigten zu unterstützen. Das Detmolder Unternehmen entwickelt individuelle Assistenzsysteme für die Fertigung, Montage und Logistik im Mittelstand. Über eine Projektion werden dem Werker Informationen zu einzelnen Verrichtungen auf die Arbeitsfläche, auf Arbeitsobjekte und auf Greifbehälter übermittelt. So lassen sich Anlernzeiten reduzieren und Montagefehler vermeiden. Geschäftsführer Alexander Unrau: „Wir konnten die Ministerin überzeugen, dass unsere Assistenzsysteme dem Menschen dienen. Es geht darum, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und den Beschäftigten bei schwierigen Aufgaben zu unterstützen. Das war ihr ein wichtiges Anliegen.“